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Dieser Baustein befindet sich aktuell im Aufbau.

Voraussichtlich können erste Termine ab Mitte 2027 gebucht werden.

Meine Grundhaltung in der Pferde-Mensch-Arbeit:

Seit zwei Jahren arbeite ich jetzt im  Rahmen psychotherapeutischer Behandlungen mit Justice zusammen. Zu Beginn ging ich davon aus, dass ich durch ihre Hilfe Verhaltensmuster, Denkmuster und Beziehungsgestaltung besser aufzeigen kann und im therapeutischen Prozess greifbar machen kann. Das tut passiert auch. Aber es passiert so viel mehr! Ich nehme mein Pferd auf einmal ganz anders wahr und sie teilt mir so viel mit in den Sitzungen-  über ihr Verhalten, über ihren Ausdruck, über das, wie sie mitarbeitet -  dass mir das die Chance geboten hat, auch mein Pferd noch einmal ganz anders kennenzulernen und noch einmal faszinierter zu sein von ihr und von ihrem Verhalten. Und vor allen Dingen durfte ich erkennen, wie viel ich vorher nicht gesehen habe. Ich habe zwar schon gut hingeguckt, würde ich jetzt mal behaupten, aber es gibt noch so viel mehr zu sehen. Und Justice liebt diese Arbeit. Vor allen Dingen liebt sie es, weil ihr zugehört wird und weil auf das eingegangen wird, was sie mit reinbringt. Und ehrlicherweise waren meine Wahrnehmungsfähigkeiten in meinem normalen Pferdealltag noch sehr ausbaufähig. Das nehme ich persönlich aus dieser Arbeit mit und daraus resultiert der Wunsch, das auch bei anderen Pferdemenschen zu verändern. Denn da bin ich ganz Psychotherapeutin: Ich möchte es anderen ermöglichen, in ihrem Leben zufriedener, ausgeglichener und glücklicher zu werden. Und für mich gibt es nichts Schöneres als das nicht nur Menschen sondern auch Pferden zu ermöglichen!

Ich arbeite also nicht nur am Pferd. Ich arbeite also nicht nur am Menschen. Ich arbeite an dem Kontakt zwischen beiden und wie wir unsere Pferde besser sehen und ihnen besser zuhören können.

Denn jedes Mensch-Pferd-Team besteht aus zwei Individuen. Beide bringen ihre eigene Geschichte mit. Beide haben gelernt, wie die Welt funktioniert. Beide haben Erfahrungen gemacht, die ihr Verhalten geprägt haben. Und beide haben ihre eigene Art, auf Unsicherheit, Druck, Nähe oder Vertrauen zu reagieren.

Ein Pferd kann nur mit dem arbeiten, was es von seinem Menschen wahrnimmt. Und ein Mensch kann nur mit dem arbeiten, was sein Pferd ihm zeigt.

Deshalb entsteht Vertrauen nicht allein dadurch, dass wir uns nach außen ruhig oder freundlich verhalten. Wenn ein Fluchttier uns vertrauen soll, braucht es mehr. Es erlebt nicht nur unsere Worte oder unsere Körpersprache. Es erlebt auch, wie sich unsere innere Haltung in unserem Körper, unserem Timing, unseren Entscheidungen und unserem Kontakt ausdrückt.

Genauso bringt aber auch das Pferd seine eigene innere Welt mit – seine Erfahrungen, seine erlernten Strategien, seine Persönlichkeit, seine Stärken und seine Verletzlichkeit.

Deshalb gibt es aus meiner Sicht weder den schwierigen Menschen noch das schwierige Pferd. Es gibt zwei Lebewesen, die versuchen, miteinander einen gemeinsamen Weg zu finden.

Meine Aufgabe ist es, beide besser zu verstehen. Denn wenn beide sich verändern dürfen, verändert sich auch der Kontakt. Und oft entsteht genau dort das, was sich die meisten Menschen wünschen: Vertrauen.

Die Grundlage meiner Arbeit ist mein fundiertes psychotherapeutisches Wissen über menschliches Erleben, Beziehungsmuster und Veränderungsprozesse. Gleichzeitig erweitere ich mein Wissen kontinuierlich und mit derselben fachlichen Gründlichkeit im Bereich Pferdeverhalten, Pferdesprache und Lernverhalten. Ich bin überzeugt, dass sich beide Fachgebiete gegenseitig bereichern und genau in ihrer Verbindung ein großes Potenzial liegt.

Lernen endet für mich dabei nie. Sowohl die Psychotherapie als auch die Arbeit mit Pferden entwickeln sich stetig weiter. Deshalb gehört es zu meinem Selbstverständnis, neugierig zu bleiben, mein Wissen kontinuierlich zu vertiefen und neue Erkenntnisse in meine Arbeit einfließen zu lassen – mit dem Ziel, Mensch und Pferd dabei zu unterstützen, einen gemeinsamen Weg zu finden. Ich arbeite dabei nicht nach einer bestimmten Technik oder Richtung (Freiheitsdressur, Horsemanship etc), sondern mit dem, was darunter liegt. Gezielte Techniken, Kommandos oder Kunststücke können die Arbeit sinnvoll ergänzen und bereichern.

Auf meine Entwicklungsreise nehme ich euch jetzt schon gerne mit: Instagram Tiffany Bauer

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